Angefangen hatte es, wie so oft, mit einer Idee und einem Wortspiel. Corona ist die Krone. Es geht um eine Umdeutung dessen, was uns alle gerade so sehr beschäftigt. Da die Fasten- und Passionszeit kurz bevor stand, wollte Katja Demma'Indo dem Jugendteam regelmäßig einen Gruß schicken. Um nicht immer nur auf die digitalen Medien zurückzugreifen, die alle derzeit soviel nutzen, entschied sie sich für einen old-school-Kartengruß. Nur woher die Karten nehmen? Da kam ihr der ehemalige Zivi aus seiner Zeit im Evang. Jugendwerk Bezirk Nürtingen in den Sinn. Er stellt sich selber kurz vor:

"Ich lebe sechs Autostunden südlich von Euch in Herrenberg  und ich male ganz gerne. Mein Geld verdiene ich allerdings als Relilehrer. Ansonsten heiße ich Simon von Felden, bin nicht mehr so jung, wie ich gerne wäre (41) und Katja kenne ich noch von früher, als sie auch mal jünger und im Süden war.
Was das Malen angeht, verlangen meine fünf Kinder hauptsächlich Pferde, Einhörner, Meerjungfrauen und Monster von mir."

Es nahm mit der ersten Karten seinen Lauf, mit den Kronjuwelen, und so entstand im Laufe der nächsten Tage durch die Auseinandersetzung mit diesem Thema der rote Faden, das Wort und Logo "kronwort".

Dornenkron

das Zeichen der Niederlage

durchbohrt von Kopf bis Fuß
allumfassend geschändet
in jeder Hinsicht erniedrigt
vollkommen verachtet

voller Spott und Hohn
voller Schmerz und Wut
voller Schande und Schuld

am Ende des Kreuzes bleibt
die Frage ohne Antwort
warum?

am Ende des Kreuzes bleibt

Häupter neigen sich
Starke gehen in die Knie
Verfluchte werden erlöst

im Zeichen der Niederlage

Impuls: Dornenkron

Die Krone ist das Zeichen von Macht und Würde, von Kraft und Überlegenheit. Da ist einer, der hat es geschafft, da sehen wir eine, die hat was auf dem Kasten.

Eine Person, zu der wir mir Ehrfurcht und Bewunderung aufblicken.
Jemand, der auf der Siegerseite des Lebens steht.

Die Krone, die Jesus auf den Kopf gesetzt bekommen hat ist das Zeichen der Niederlage, des Versagens, der Ohnmacht. Gott behält nicht Recht. Gott siegt und triumphiert nicht. Da ist nur noch Spott und Hohn, Schmerz und Wut, Schande und Schuld.

Kein Eingreifen Gottes lässt die Freundinnen von Jesus am Ende doch noch triumphieren. Am Ende können wir nicht sagen: Siehste! Gott ist doch stärker. Gott hat doch Recht. Gott ist groß und mächtig.

Sondern er ist durchbohrt von Kopf bis Fuß, allumfassender geschändet, in jeder Hinsicht erniedrigt, vollkommen verachtet. Ein Besiegter!

Am Ende des Kreuzes bleibt die Frage ohne Antwort. warum? Es bleibt still, totenstill. Das hoffungsvolle Warten auf ein Wunder bleibt ohne Resonanz. Gott hilft sich nicht selbst!

Ich kann mir die Enttäuschung, Verzweiflung und die Ohnmachtsgefühle der Freundinnen und Freunde von Jesus gut vorstellen. Und auch die Wut und die Trauer. Alle Hoffung ist enttäuscht.

Was bleibt?

Am Ende des Kreuzes bleibt, dass Frauen ihre Häupter neigen, trauern, weinen, treu sind bis in den Tod, egal, was alle anderen sagen.

Am Ende des Kreuzes bleibt, dass Starke erschrecken und in die Knie gehen, erkennen und bekennen, den Glauben finden und verändert werden.

Am Ende des Kreuzes bleibt, dass Verfluchte nicht das bekommen, was sie verdienen, sondern erlöst werden und den Himmel erhalten, denn ihre Schuld getilgt ist.

All dies geschieht

im Zeichen der Niederlage

Kronzeugen

schuldig mit Chance auf Freiheit
ist Straffreiheit gerecht?
Mittäter:innen gerade dann
wenn wir schweigen

angeklagt
verdächtigt
überführt

Wer schützt die kronzeugen?
Wer spricht alle frei?
Wer lässt Gnade vor Recht walten?
Wer lässt den ersten Stein fallen?

Der
der unschuldig ist
der überführt wurde
der vollkommen unverdächtig war

darum

schuldig mit Chance auf Freiheit

für die kronzeugen

Impuls: Kronzeugen

Kronzeugen sind Leute, die als [Haupt]zeugen der Anklage in einem Prozess wegen eine Straftat auftreten. Brisant ist, dass sie selber an eben dieser Tat beteiligt waren.

Dadurch können sie eine mildere Strafe erhalten oder gar ganz straffrei aus der Sache rauskommen, obwohl sie in irgendeiner Form Mittäter:innen sind. Ist das gerecht?

Wenn ich die Geschädigte wäre würde ich sagen Nein. Da will ich das volle Maß der Strafe für alle, die schuldig geworden sind. Egal, wie sehr sie an der Straftat beteiligt waren, egal, ob sie „nur“ geschwiegen haben.

Schuldig mit Chance auf Freiheit? Nein, das ist nicht gerecht.

Wer würde uns wohl anklagen?

Die Mitschülerin, die wir ausgelacht haben?
Den vermeintlichen Kumpel, hinter dessen Rücken wir gelästert haben?
Die Freundin, um die wir uns nicht genug gekümmert haben als es ihr schlecht ging?
Alle, die, für die wir  nicht den Mund aufgemacht, wenn es dran gewesen wäre, sondern geschwiegen haben?

Wir werden immer wieder schuldig, jeder Mensch wird das. Sei es aktiv oder passiv, sei es durch Taten oder durch Schweigen oder durch Nichtstun.

Wir sind

angeklagt
verdächtigt
überführt

Meine Schuldenbilanz spricht gegen mich
Ich sage in der Sache als Kronzeugin gegen mich selber aus und hoffe auf Strafmilderung.
Auch, wenn es nicht gerecht ist. Auch, wenn ich eine Strafe verdient hätte. Ich bin mir der Brisanz bewusst.

Wer schützt die kronzeugen?
Wer lässt Gnade vor Recht walten?
Wer lässt den ersten Stein fallen?
Wer spricht alle frei?

Es gibt einen Für- und Freisprecher. Er bläst die rauchenden Colts der Gehässigkeiten aus. Er öffnet die Handschellen der Häme gegen die, die ich nicht mag. Er wischt das Messer ab, das ich manchem von hinten in den Rücken gestochen habe.

Er legt alles in seine eigene Waagschale und gibt seine Krone dazu.

Darum

schuldig mit Chance auf Freiheit

für die kronzeugen

Kronschöpfung

Sieben Tage sieben Nächte

geniales denken
aktives arbeiten
kreatives kreieren

und dann der siebte Tag
zweckfrei, absichtslos, un-bedingt
einfach da
die Krone der Schöpfung

tritt ein in den kronschöpfungsraum

Nichts tun
Nichts sein
‚Nichts’ zulassen

nur

Kopf hoch
Hand auf’s Herz
Augen zu und ruhig

einfach             da         sein

in der Kronschöpfung

Impuls: Kronschöpfung

Was oder wer ist die Krone der Schöpfung?

Die gesamte Schöpfung mit allem drum und dran? Schön genug ist sie ja an der ein oder anderen Stelle, an vielen Orten der Welt.  Das kann einem schon den Atem rauben und ich denke: Wunderbar gemacht!

Der Mensch? Manche behaupten es. Nachdem die wunderbare Schöpfung gemacht ist, kommt  noch das i-Tüpferl oben drauf. Nur ist dann leider etwas schief gelaufen, später, nach der vermeintlichen Krönung.

Sieben Tage und  sieben Nächte war Gott am Werk.

Er hat sich alles genial gedacht. Er hat aktiv gearbeitet und ungeheuer kreativ kreiert. Was er da geschaffen hat, kann sich sehen lassen, auch dann  noch als das i vom Tüpferl gepurzelt ist, später, nach der vermeintlichen Krönung.

Aber dann kommt ja noch etwas: Der siebte Tag.

Ein Tag einfach so. Ein Tag, frei  von einem Sinn und Zweck, absichtslos, ohne Bedingung

Er ist einfach da, dieser siebte Tag. Für Gott zum ausruhen nach getaner Arbeit. Zum genießen, zum einfach da sein, zum sich fallen lassen.

Die Krone der Schöpfung.

Tritt ein in den Kronschöpfungsraum, denn er ist für dich geschaffen. Dort kannst du:

Nichts tun
Nichts sein
Das ‚Nichts’ zulassen

Das kann schwer fallen. Aktivismus sein lassen ist nicht so leicht. Das braucht Übung. Wer sind wir denn schon, wenn wir nicht produktiv sind? Welchen Wert haben wir, wenn wir nichts leisten? Wer nimmt uns wahr, wenn wir nichts gut Durchdachtes bringen?

Wir sind Gottes Schöpfung mit dem Urteil des Höchsten: Sehr gut! Ohne Hintergedanken, ohne Bedingung, ohne Wenn du  nicht… dann.

Tritt ein in den Kronschöpfungsraum und lass es dir gesagt sein, sauge es in dich auf und spüre nach. Was du dazu tun musst?

nur

Kopf hoch
Hand auf’s Herz
Augen zu und ruhig

Einfach da sein und schauen, was mit dir passiert.

In der Kronschöpfung.

Kronleuchter

herrliche Hallen funkeln in seinem strahlenden Licht

prächtig, elegant, erhaben schmückt er den Raum
glitzernd spiegelt sich sein Glanz tausendfach

sanftes Licht scheint bis in die dunkelste Ecke
goldener Schein kitzelt den Staub wach
glimmernde Strahlen zeichnen Kantiges weich

knips ihn an in deiner inneren Halle
sanftes Licht scheint in deine dunklen Ecken
goldener Schein kitzelt deine angestaubten Überzeugungen wach
glimmerndes Strahlen zeichnen Hartes in dir weich
prächtig, elegant, erhaben ist dein Raum

es leuchtet
es strahlt
es funkelt
in dir und um dich und durch dich hindurch

hinaus

Impuls: Kronleuchter

So ein Kronleuchter hat was. Er sieht edel aus und er macht einen Raum wirklich richtig hell. Wenn dann noch ein paar Glitzersteine dranhängen, dann strahlt der ganze Raum. Wenn dann auch noch die richtigen Kerzen drauf sind, gibt es ein angenehm goldenes Licht. Es ist nicht grell. Es zeigt  nicht alle Schwachpunkte im Raum auf, den Staub und die Flecken. Ungeputzte Stellen werden sanft eingehüllt.

Wir haben so einen Kronleuchter in unserem Wohnzimmer hängen und ich freue  mich immer wieder dran. Sein Licht ist einfach etwas ganz Besonderes. Der Raum erhält durch ihn einen ganz besonderen Charakter.

Hast du in deinem Leben auch so einen Leuchter? Etwas, das dein Leben hell, schön und strahlend macht? Das können gute Erfahrungen sein, die immer wieder eine schöne Erinnerung anknipsen. Andere Menschen, die dein Leben immer wieder auf gute Weise hell machen. Gaben und Talente, die dein Leben bereichern und für andere strahlen. Jesus, der für dich leuchtet, wenn du es selber nicht schaffst.

Du hast ihn ganz sicher in dir.

knips ihn an in deiner inneren Halle

Freu dich dran, wie sanftes Licht in deine dunklen Ecken scheint und selbst die unansehnlichen, ungeputzten Stellen sanft eingehüllt werden.

Lass den goldenen Schein deine angestaubten Überzeugungen wachkitzeln.
Spüre, wie glimmernde Strahlen Hartes in dir weich zeichnen.
prächtig, elegant, erhaben ist dein Raum

Und wenn du es selber gerade mal nicht schaffst, zu leuchten, weil die Gedanken dunkler sind, die inneren Überzeugungen alles verfinstern, die derzeitige Situation bedrohlich und düster ist, dann sei gewiss: Du musst nicht immer selber leuchten. Du darfst auch mal dunkel sein. Es gibt noch andere Kerzen auf dem Leuchter, die für dich leuchten.

Denn ein Kronleuchter muss leuchten. Das ist seine Bestimmung.

es leuchtet
es strahlt
es funkelt
in dir und um dich und durch dich hindurch

hinaus

 

Kronkorken

Klein, aber oho!
21 Zacken, rund, blechern, kalt, fest

Sie schließen luftdicht ab
was nicht nach draußen darf

Kronkorkengedeckelte Gefühle
Wut oder doch Trauer?
Trauer oder doch Enttäuschung?
Enttäuschung oder doch Wut?

Geöffnet
zischt und sprudelt es
qualmt und spritzt es
Druck nimmt ab
Gefühle dürfen raus
Wut, Trauer, Enttäuschung

Kronkorken – klein, gezackt, blechern
Geeignet zur Gestaltung
Glänzender Schmuck
Klangvolle Windspiele
Magnetische Farbtupfer

Klein, aber oho – diese Kronkorken!

Impuls: Kronkorken

Klein, aber oho!
21 Zacken, rund, blechern, kalt, fest, hart.

Der Kronkorken wurde von dem Erfinder William Painter Ende des 19. Jahrhunderts erfunden. Das Gute an ihm ist, dass er luft- und druckdichtes Verschließen von Flaschen ermöglicht. Wo es also sprudelt und blubbert, bleibt es in der Flasche, solange bis sie geöffnet wird.

Diese Kronkorken, sie schließen luftdicht ab, was nicht nach draußen soll. Da kommt nichts raus. Da fliegt einem nichts um die Ohren.

Eine super Erfindung!

Was sprudelt und blubbert so in dir? Sicherlich eine ganz quirlige Mischung, immer wieder unterschiedlich zusammen gesetzt.  Manchmal Wut. Hoffentlich auch oft Freude. Trauer und Enttäuschung sind auch immer wieder dabei.  Da gibt es Hoffnung, Liebe, Angst, Ekel, Scham und so  manche Überraschung. Und ganz oft, wissen wir gar nicht, um welches Gefühl es sich nun eigentlich handelt.

Dürfen sie raus oder sind sie sicher und luftdicht gedeckelt? Hebst du nur immer mal wieder ganz vorsichtig einen der 21 Zacken an, um Druck abzulassen, möglichst leise und unauffällig oder traust du dich beherzt den Deckel zu öffnen?

Geöffnet
zischt und sprudelt es
qualmt und spritzt es
Druck nimmt ab
Gefühle dürfen raus
Wut, Freude, Trauer, Hoffnung, Enttäuschung, Scham, Liebe.

Ja, das ist schon eine Herausforderung,  manchmal auch eine Überforderung, aber man wächst ja an seinen Aufgaben. Möglicherweise ist es eine für dich in dieser 3. Woche der Fastenzeit, mal einen Kronkorken zu öffnen und zu sehen, was passiert.

Kronkorken – klein, gezackt, blechern
Geeignet zur vielfältigen kreativen und spielerischen Gestaltung. Im Netz findet man viele Ideen dafür.

Ich probiere es gleich mal mit einem klangvollen Windspiel. Das hänge ich an der Terrasse auf. Sein Klirren und Pingen erinnert mich dran, dass im Himmel ganze Gefühlskonzerte gespielt werden und kein Gefühl dabei schlechter spielt als das andere, denn jedes hat seine eigene Aufgabe und ist von Gott gewollt und erwünscht. Das macht mir Mut, immer mal wieder einen Kronkorken zischend zu öffnen,  nicht nur an meiner Trinkflasche.

Kronzacken

Der Zacken aus der Krone
darf brechen
 
Macht nicht mit allen Mitteln
Ansehen nicht mit Abhängigkeiten
Prestige nicht um jeden Preis
 
Brich einen Zacken aus der Krone
 
Sei unperfekt
Sei unvollständig
Sei unangepasst
 
Die Krone ohne einen Zacken
 
einzigartig
angreifbar
besonders
 
geliebt
 
Lass ihn brechen,
den Zacken aus der Krone

Impuls: Kronzacken

Corona – die Krone, der Ehrenkranz, ein Gewinnersymbol.

Die Krone bekommt nur die, die besonders ist. Gekrönt wird der, der einzigartig ist. Die gekrönte Person ist unantastbar, unangreifbar.

Die Krone ist Zeichen der Macht, des Ansehens und eine hohe Auszeichnung.

Bei soviel Glanz und Gloria kann es natürlich passieren, dass die Gekrönte von ihrem eigenen Glanz geblendet wird, dass der Gekrönte blind wird für das Eigentliche. Es geht nur noch um Äußerlichkeiten, um Perfektion, um Erhabenheit.

Das ist anstrengend, macht einsam und matt.

Wer den Eindruck hat, eine unsichtbare Krone auf dem Kopf tragen zu müssen, wer glaubt, alles perfekt machen zu müssen, unantastbar sein zu müssen, immer den Schein wahren zu müssen, der und die wage es in dieser zweiten Woche in der Fasten- und Passionszeit:

Brich dir einen Zacken aus der Krone

Sei unperfekt
Sei unvollständig
Sei unangepasst

Fange klein an: Ziehe deine Socke falsch rum an oder lass gar eine ganz weg. Setz das Komma an die falsche Stelle. Trag den Scheitel auf der anderen Seite oder mach dir gar keinen. Lass den anderen das letzte Wort. Mache es nicht allen Recht. Lass weg, was nicht sein muss.

Trage deine Krone ohne einen Zacken und merke: Du bist geliebt!

Lass ihn brechen,
den Zacken aus der Krone und spüre:

Gottes Kraft ist im Schwachen mächtig.

Kronjuwelen

Ein Juwel in der Krone
glänzend, edel, funkelnd
glitzernd, einmalig, wertvoll
hochwertig, unbezahlbar, kostbar
 
Ein Juwel in der Krone
liebvoll erschaffen
behutsam geschliffen
individuell gestaltet
 
Ein Juwel in der Krone
Du – Ich – Wir
Wunderschön anzusehen
Schmuckvoll erdacht
Göttlich gemacht
 
Gottes funkelnde Edelsteine in königlicher Krone
 
Ein Juwel in der Krone

Impuls: Kronjuwelen...

… sind äußerst wertvolle Schmuckstücke. Sie zu erschaffen erfordert ein hohes Maß an künstlerischen Fähigkeiten.  Dafür benötigt der Schöpfer Fingerfertigkeit, die Erschafferin ein gutes Auge, die Goldschmiedin Geduld, der Künstler Kreativität.

Kronjuwelen bestehen aus Gold, Silber, Perlen, Saphiren, Smaragden, Rubinen und Diamanten. Sie glänzen und funkeln, sie glitzern und strahlen.

Edel, einmalig, kostbar bedeuten sie der Besitzerin mehr als nur den reinen Geldwert. Hochwertig, edel und wertvoll hütet der Besitzer sie wie seinen Augapfel.

Mit Kronjuwelen werden Königinnen und Kaiser gekrönt. Kronjuwelen zeigen: Hier ist jemand etwas ganz Besonderes. Hier bekommt eine einen Auftrag, für den sie reich ausgestattet wird. Hier wird einer ernannt, der für seinen Auftrag nicht mit leeren Händen da steht.

Jesus steht nicht mit leeren Händen da. Er hat Kronjuwelen.

liebevoll erschaffen
behutsam geschliffen
individuell gestaltet

Jesus hat Menschen an der Seite, die glänzen, strahlen, leuchten, glitzern.

Du – Ich – Wir
Wunderschön anzusehen
Schmuckvoll erdacht
Göttlich gemacht

Gottes funkelnde Edelsteine in königlicher Krone

Ich? Magst du fragen? Eher nicht. Magst du antworten. Die anderen vielleicht schon, vergleichst du dich. Aber ich eher nicht, wertest du dich ab.

Ich glaube, das geht den meisten so. Aber ist das  nicht schade drum? Wunderbar erdacht, einmalig gemacht, erfolgreich versteckt?

Ja, das ist schade drum.

Darum probier es mit einem Trick: Tu so als ob!

Probier es in der kommenden Woche aus:

Wenn du aufwachst, recke und strecke dich und tu so als ob du ein funkelnder Edelstein bist.
Wenn du vorm Spiegel stehst, heb das Kinn und tu so als ob du ein schimmernder Smaragd bist.
Wenn du an der Ampel stehst, strecke deine Schultern und tu so als ob du ein glänzender Edelstein bist.

Immer wieder im Laufe des Tages der nächsten Woche, probier es aus, ganz für dich: Stell es die vor, dass du es bist:
Ein Juwel in der Krone!